Göteborg City Airport flygplats

Umweltarbeit


Dies tun wir, um die negativen Einflüsse, die der Flugverkehr auf die Umwelt haben kann, zu verringern.


Die Umweltarbeit auf dem Göteborg City Airport ist ein ständiger Prozess. Wir haben ein ausgeklügeltes Ab- und Einflugsystem erarbeitet, um die Lärmbelastung für die Anwohner zu vermindern. Die Emissionen in die Luft und ins Wasser wurden seit einigen Jahren radikal begrenzt. Wir haben außerdem gemeinsam mit der Provinzialverwaltung ein Kontrollprogramm entwickelt, bei dem verschiedene Umweltaspekte für den Flugverkehr behandelt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

 

Lärm

Maßnahmen zur Lärmisolation von Wohnbereichen in der Nähe des Flugplatzes werden in dem Umfang durchgeführt, wie der Lärm einen bestimmten, im Voraus festgelegten Pegel erreicht, und die mit den gegenwärtig staatlicherseits angegebenen Zielsetzungen übereinstimmen. Für die kleineren Flugzeuge wurden spezielle Verkehrsschleifen eingerichtet, die weniger Störungen bei wiederholten Start- und Landeübungen verursachen. Zeitliche Beschränkungen wurden sowohl für wiederholte Start- und Landeübungen als auch für Flüge zum Fallschirmspringen eingeführt. Bestimmte andere Ausbildungsflüge wurden ebenfalls reguliert, um die Störungen zu verringern.

 

Gemeinsam mit der Provinzialregierung und dem Amt für Luftfahrt wird gerade daran gearbeitet, die Flugkorridore, die im Gebiet von Göteborg genutzt werden sollen, zu synchronisieren. Neue Technik wird auf lange Sicht den Luftraum effektiver gestalten, so dass Störungen beim An- und Abflug abnehmen werden. Der Göteborg City Airport hat den Sichtflugverkehr für den gesamten Jetverkehr verboten, was zur Folge hat, dass weniger Bewohner dem Lärm ausgesetzt werden.

 

Kapitel 2-Flugzeuge sind seit April 2002 innerhalb der EU verboten und der Göteborg City Airport erlaubt nur im Ausnahmefall Flugverkehr mit MD-Flugzeugen.

 

Bei der Überwachung des Flugverkehrs kommt ein angemessenes Radarsystem zur Anwendung, das die Kontrolle jedes einzelnen Flugzeugs ermöglicht, das die Instrumentenflugbestimmungen befolgt. Der Verkehr, der gemäß Sichtflugbestimmungen fliegt, kann gruppenweise behandelt werden, z.B. durch Fliegen in Verkehrsschleifen.

 

Wasser

Der Flugplatz hat die genaue Kontrolle darüber, wie viel Chemikalien zur Glatteisbekämpfung auf den Landebahnen und Landeplätzen sowie zur Enteisung der Flugzeuge verwendet wird. Eine Überprüfung, welchen Einfluss dies auf die Gewässer in der Umgebung hat, erfolgt kontinuierlich. Alle drei Jahre wird außerdem eine Bodenfaunauntersuchung in den Bächen Madbäcken und Osbäcken südlich des Flugplatzes durchgeführt. Gegenwärtig läuft eine Untersuchung, ob weitere Maßnahmen ergriffen werden sollen, um die Beeinträchtigung durch die Chemikalien (vor allem Stickstoff), die zur Glatteisbekämpfung auf den Landebahnen und Landeplätzen verwendet werden, zu verringern.

 

Luft

Die gesamte Emission von Stickstoffoxiden in die Luft, die durch den Flugverkehr und die Tätigkeiten am Boden am Flugplatz verursacht wird, darf 16 Tonnen jährlich nicht übersteigen. Im Jahr 2001 betrugen die Emissionen 5,6 Tonnen.

 

Abfall

Der Flugplatz hat eine Recyclingstation zur Sortierung des gesamten Abfalls vom Flugplatz gebaut. Darüber hinaus gibt es eine spezielle Handhabung für die gefährlichen Abfälle. Lebensmittelabfälle aus anderen Ländern werden von dem sonstigen Abfall getrennt behandelt.

 

Aufsicht und Kontrolle

Für den Flugplatz wurde ein spezielles Kontrollprogramm eingerichtet. Das Programm umfasst den gesamten Flugverkehr und den Einfluss auf das Wasser. Beschwerden aus der Öffentlichkeit werden untersucht und ein entsprechender Bericht in das Kontrollprogramm eingegeben. Die Berichterstattung an die Aufsichtsbehörde (Provinzialregierung) erfolgt quartalsweise. Jährlich wird ein Umweltbericht, der die gesamte Tätigkeit des Flugplatzes umfasst, erstellt. Dieser wird anschließend von der Aufsichtsbehörde geprüft.


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Letzte Änderung 2008-06-24